Jede*r kennt sie, die kleineren und größeren Klo-Anekdoten – Geschichten von Scham, Ekel und Ängsten auf der Toilette. Doch wer sind die Menschen dahinter und was bewegt sie? Was für Bedürfnisse haben sie und wo liegen ihre Grenzen, wo ihre Ängste? Und wie sehen ihre kreativen Lösungsansätze solcher Probleme aus, über die man, wenn überhaupt, nur hinter vorgehaltener Hand spricht?
Cultural Probes sind wie geschaffen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden. Sie sind wirkungsvolle, provokative Tools, die Lebensrealität der Teilnehmenden auf kreative Art und Weise hinterfragt. Sie helfen mir dabei einen Blick auf den Alltag von Menschen zu werfen und sie selbst Beobachtungen dort durchführen zu lassen, wo sie sonst niemanden mit hinnehmen würden. Insbesondere der Untersuchungsgegenstand von Ängsten und Schamhaftigkeit auf öffentlichen Toiletten berührt einen intimen Bereich im Alltag derProband*innen. Hierüber kann das Sprechen schwerfallen. Cultural Probes bieten, dank ihrer Möglichkeit sich Frage- und Problemstellungen auf kreative und unterhaltsame Weise zu nähern, ein angenehmes Setting, das zur Selbstexploration einlädt und den Beobachteten selbst in die Rolle des Beobachtenden versetzt.
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